Seriöse Bestatter Auf der Suche nach seriösen Bestattern

Vorsicht bei unseriösen Bestattern – worauf Verbraucher achten sollten

/ 05.05.2017 / / 193

Stirbt ein Angehöriger stehen die Hinterbliebenen zumeist unter Schock und sind voller Trauer. Diesen Zustand machen sich die schwarzen Schafe unter den Bestattern zunutze, indem sie für die Beisetzung enorme Summen verlangen. Damit sich die Hinterbliebenen neben der Trauer nicht auch noch mit überhöhten Rechnungen herumschlagen müssen sollte auf einige Dinge achten. Wer seine Angehörigen vor finanziellen Belastungen schützen möchte, kann mit einer Sterbegeldversicherung vorsorgen. Nähere Informationen hierfür finden sich unter http://www.sterbegeld.net/.

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Vorsicht bei sogenannten Discount-Bestattern

Qualität hat immer seinen Preis. Dies gilt natürlich auch, was Bestattungen betrifft. Für die letzte Reise müsse im Durchschnitt Kosten von etwa 5.000 Euro eingeplant werden. Rechnungen von 11.000 Euro und mehr sind jedoch ebenfalls keine Seltenheit. Vorsicht ist geboten, wenn mit Bestattungen zu besonders günstigen Preisen von weniger als 1.000 Euro geworben wird. In diesem Betrag sind oftmals nicht alle anfallenden Kosten enthalten.

Ausgewiesen werden zumeist nur die reinen Bestattungskosten. Gebühren für Friedhof oder der Blumenschmuck kommen dann noch hinzu. Diese können jedoch bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten aus. So entpuppt sich das vermeintlich günstige Angebot als teures Missverständnis.

Den genauen Preis erfahren Kunden dann erst bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bestatter. Viele Angehörige fürchten, als geizig oder pietätlos dazustehen, wenn sie aufgrund des hohen Preises zu einem anderen Bestatter wechseln. Bei Billiganbietern, bewegt sich neben den Kosten auch die Qualität auf einem geringen Niveau. Es gab sogar schon Fälle, da hat der Sarg dem Gewicht des Verstorbenen nachgegeben.

Immer einen Kostenvoranschlag einholen

Um das Preis-Leistungsverhältnis genau einschätzen zu können, sollte vorab immer ein genauer Kostenvoranschlag eingeholt werden. In Deutschland gibt es aktuell rund 4.000 Bestattungsunternehmen, wovon etwa 1.200 über ein Qualitätssiegel des Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) verfügen. Der Kostenvoranschlag sollte so detailliert wie möglich sein und alle anfallenden Preise beinhalten.

Neben den reinen Bestattungskosten kommen auf die Hinterbliebenen noch eine Reihe von weiteren Gebühren zu. Diese lassen sich auf den ersten Blick nicht immer durchschauen. In erster Linie wäre die Wahl eines Grabplatzes sowie die Miete für die Trauerhalle oder für eine Kühlzelle zu nennen. Wer selbst bestimmen will, wo der Verstorbene ruht, zahlt deutlich mehr, als wenn er diese Entscheidung der Friedhofsverwaltung überlässt. Was die Grabpflege betrefft sind Urnengräber deutlich günstiger. Wer sich rechtzeitig um einen Bestatter kümmert, zahlt in der Regel weniger. Im Todesfall bleibt kaum noch Zeit, um die Preise der verschiedenen Unternehmen miteinander zu vergleichen.

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Kategorien: Verbraucherschutz
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