Das sind die häufigsten Recht-Streits in Deutschland

/ 30.01.2017 / / 38

Täglich werden an deutschen Gerichten unterschiedliche Rechtsstreits verhandelt. Menschen klagen gegen unliebsame Nachbarn oder führen rechtliche Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber. Auch Familienzwiste oder Scheidungen beschäftigen die Gerichtsbarkeit.

Schmerzensgeld für Unfallopfer
Zu den am häufigsten in Deutschland verhandelten Klagen zählt die Forderung nach Schmerzensgeld. Anhand eines tagessatzbasierten Schmerzensgeldmodelles werden die den Opfern zustehenden Beträge ermittelt. Schmerzensgeld steht Unfallopfern ebenso zu wie fehlerhaft behandelten Patienten. Durch ein Gerichtsurteil wurden einem Opfer mit einer Knieverletzung 60.000 Euro Entschädigung zugesprochen. Die Klagesumme bemisst sich dabei nach den Maßstäben, die im Schmerzensgeld-Handbuch festgelegt sind. Auch bei Kinderunfällen kommt es oft zu Folgeklagen, denn ein durch einen Unfall verletztes Kind verändert die Familienstruktur auf längere Zeit. Eine rund-um-die Uhr Versorgung durch die Eltern oder qualifiziertes Pflegepersonal ist zeit- und kostenintensiv.

Auch die medizinische Behandlung in einer Klinik oder Rehaeinrichtung verursacht hohe Kosten, deren Übernahme rechtlich geklärt werden muss. Eventuell benötigen die Eltern und Geschwister psychologische Hilfe und Unterstützung. Rechtlichen Beistand erhalten sie durch kompetente Rechtsanwälte. Unter www.schah-sedi.de finden sich weitere Informationen hinsichtlich Prozessen und Forderungen. Bei Kinderunfällen bleiben oft lebenslänglich gesundheitliche Schäden bestehen. Rechtsanwälte beraten über die Rechte von Unfallopfern und deren Angehörigen. Rente oder Schadenersatz? Gut ausgebildete Anwälte kennen die Problematik und unterstützen die Familie beim Durchsetzen ihrer rechtlichen Forderungen.

Der Sicherstellung der finanziellen Zukunft kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ein verletztes Kind benötigt eventuell einen speziellen Arbeitsplatz oder eine Unterbringung in einer behindertengerechten Einrichtung. Anwälte kennen die Rechte der Beteiligten und sorgen dafür, dass Unfallopfer nicht zum Sozialfall werden. Die Unfallstatistik in Deutschland aus dem Jahr 2015 verzeichnete insgesamt 305.000 Verkehrsunfälle. Dabei entstanden in den meisten Fällen Sachschäden. Auch hier helfen kompetente Rechtsanwälte.

Finanzielle Leistungen mithilfe einer Anwaltskanzlei durchsetzen

Erfahrene Rechtsanwälte kümmern sich um Entschädigungszahlungen und stellen sicher, dass Opfer von Verkehrsunfällen die ihnen zustehenden Leistungen von ihren Versicherungen zeitgerecht erhalten. Anwälte prüfen, ob einem Geschädigten Zahlungen durch den in Verletzungsfolge entstandenen Erwerbsschaden zustehen. Dies ist der Betrag, der dem Unfallopfer durch den Verdienstausfall während der Dauer seiner Arbeitsunfähigkeit entsteht. Als sogenannter Härteverdienst werden die Einkünfte, die das Opfer erzielt hätte, wenn es keinen Unfall gehabt hätte, bezeichnet. Zu den ihm zustehenden Leistungen gehören Verletzengeld bei einem Wegeunfall, Krankengeld oder die Berufsunfähigkeitsrente. Gerade bei Selbstständigen kann ein Unfall zu Erwerbsschaden und Verdienstausfall führen.

Der Erwerbsschaden des Selbstständigen wird von der Höhe der Umsatzreduzierung stark beeinflusst. Die Berechnung des Erwerbschadens muss außerdem berücksichtigen, ob es aufgrund des Unfalls zu einer Unternehmensaufgabe oder vorübergehenden Schließung der Firma des Unfallopfers kommt. Hier muss eine sichere Zukunftsprognose gestellt werden, damit diese von den Versicherungsgesellschaften akzeptiert wird. Gemeinsam mit Spezialisten ermitteln die Anwälte die Summe des zu erwartenden Verdienstausfalls und berechnen die Schadenersatzforderungen des Selbstständigen. In vielen Fällen wird dem Geschädigten der volle Erwerbsdifferenzschaden ersetzt, auch wenn er bereits wieder arbeitet.

Manche Selbstständige müssen auch Vertretungskräfte einstellen, damit ihr Unternehmen nicht in seiner Existenz bedroht ist. Dadurch entstehen vermehrte finanzielle Belastungen. Unfallbedingte Mehrausgaben müssen vom Schädiger erstattet werden. Für die zahlreichen Ausgaben sammelt das Unfallopfer Belege, damit die Kosten im Rahmen der Schadensregulierung vom Versicherer übernommen werden. Mithilfe der Unterstützung einer Anwaltskanzlei erhalten Geschädigte ihr Recht und einen finanziellen Schadensausgleich.

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