Telekom-Prozess: Wieder Hoffnung für 17.000 Aktionäre

/ 24.05.2017 / / 63

Der Bundesgerichtshof  hat am 11. Dezember 2014 den beteiligten Musterparteien im Telekom-Prozess zum so genannten Dritten Börsengang der Deutschen Telekom AG im Jahr 2000 (DT3) seinen bereits am 21.10.2014 gefällten Beschluss zugestellt (Aktenzeichen des BGH: XI ZB 12/12) und damit veröffentlicht. Der BGH entschied im Grundsatz zu Gunsten der rund 17.000 klagenden Telekom-Geschädigten. Er korrigiert damit den anderslautenden Musterentscheid des Oberlandesgerichtes (OLG) Frankfurt am Main aus dem Jahre 2012. Der BGH verweist die Sache an das OLG Frankfurt zurück, da dieses noch Feststellungen zu treffen habe.„Mit dem soeben bekannt gegebenen Beschluss hat unsere Kanzlei, die den Musterkläger im Telekom-Prozess vertreten hat, einen rechtshistorischen Etappensieg für die deutschen Anleger errungen“, kommentiert Rechtsanwalt Andreas Tilp, Geschäftsführer der Tübinger TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (TILP). „Da der BGH soeben erst unserem BGH-Anwalt seinen 167-seitigen Beschluss zugestellt hat, konnten wir diesen noch nicht detailliert analysieren“, erläutert Rechtsanwalt Peter Gundermann, Mitgeschäftsführer von TILP. „Es steht jedoch fest, dass der BGH den Börsenprospekt der Deutschen Telekom zu DT3 als grundsätzlich mangelhaft qualifiziert und damit unsere Rechtsauffassung bestätigt“, fährt Gundermann fort.

„Durch den Beschluss des BGH können die rund 17.000 Telekom-Kläger nunmehr konkret auf Schadensersatzzahlungen hoffen“, betont Rechtsanwältin Dr. Petra Dietenmaier, die zusammen mit Tilp und Gundermann das Prozessteam von TILP im Fall Telekom bildet.

Das OLG Frankfurt am Main als Vorinstanz hatte im Telekom-Musterverfahren noch gegen die klagenden geschädigten Aktionäre entscheiden. Gegen diesen Musterentscheid des OLG waren die von TILP vertretenen Kläger, darunter der allein maßgebliche Musterkläger, mit der Rechtsbeschwerde vor den BGH gezogen. Sie wurden dort vertreten vom BGH-Anwalt Professor Dr. Volkert Vorwerk, Karlsruhe.

TILP wird der Öffentlichkeit weitere Informationen nach Analyse des Beschlusses mitteilen.

Ergänzende Informationen zum Fall Telekom, seiner Historie und eine Dokumentation der bisherigen Pressemitteilungen von TILP gibt es  unter http://www.tilp.de/deutsche-telekom.
 

Kontakt

TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Andreas W. Tilp | Rechtsanwalt
Peter A. Gundermann | Rechtsanwalt | Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht
Einhornstraße 21
D-72138 Kirchentellinsfurt
Telefon: + 49-7121-90909-0
Telefax: +49-7121-90909-81
E-Mail: medien@tilp.de
www.tilp.de

Facebooktwittergoogle_plus
Share on FacebookShare on Google+
Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher keine
Kategorien: Verbraucherschutz
Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv koopieriert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälte auch aus Ihrer Region.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bisher noch keine Bewertung)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Aktuelle Kommentare

  • MiMo: Bei mir war es die Zusatzoption mit Norton Security. Man erzählte mir, das Paket wäre...
  • Redaktion: Guter Beitrag! Allerdings: Abzocke ist für mich ALLES was im Rahmen einer legalen...
  • Manfred: Echte abzoke ist es nicht, das wird sicherlich auch ein Anwalt sagen. Es ist eher...
  • Dennis Braun: Hy! Habe diese Nummer 35314369001 ebenfalls auf meiner KK-Abrechnung....
  • Redaktion: Grundsätzlich schon, aber es müsste natürlich auch die Unzulässigkeit einer...