das-branchenbuch.ag

/ 07.11.2014 / / 1.098

Der Herausgeber des Branchendienstes www. das-branchenbuch.ag stellt sich in einem Brief an meine Agentur als Aktiengesellschaft mit Sitz in Bonn vor. Man errechnet mir in einer Auftragsofferte 396 Euro inkl. Mwst für einen Firmeneintrag im “Branchenbuch Warstein”. Bei Zahlungseingang innerhalb von 7 Tagen auf ein Konto bei der Sparkasse Köln/Bonn wird davon abgesehen, meinen Basiseintrag zu löschen, wodurch – bei Neueintragung – unnötig hohe Kosten enstehen würden.

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Wer nicht so viel Zeit zum Nachdenken hat wie ich oder nicht so kritisch ist, der könnte DBP für die Deutsche Bundespost halten und das Profil im “Branchenbuch Warstein” für einen offiziellen Eintrag in den Gelben Seiten. Ist aber nicht so: das-branchenbuch.ag ist ein kommerzieller Eintragsdiest wie tausend andere auch, es gibt für mich weder eine Notwendigkeit, noch eine vertragliche Verpflichtung und noch nicht einmal eine Empfehlung, hier mitzumachen. Vor allem gibt es zumindest für mich keinen Grund, für eine unangefragt gelieferte Dienstleistung 396,98 Euro zu bezahlen.

Der verwendete Datensatz ist mindestens 3 Jahre alt…

Ich sehe der Löschung meiner Daten gelassen entgegen.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 4 Kommentare
Kategorien: Verbraucherschutz
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4 Kommentare zu “das-branchenbuch.ag”

  1. Bernd Knuppertz sagt:

    Update: Auch uns flatterte seinerzeit dieses Schreiben ins Haus.
    Jetzt aber ein neues: USTID-Nr.de
    Diesmal im Layout eines augenscheinlich offiziellen Schreibens einer EU-Behörde.
    Habe mir trotzdem die Mühe gemacht, mir das “Formular” ganz durchzulesen. Mitten im Kleingedruckten tauchen mal wieder 398,88€ (Netto) als Jahresabo, mind. 2 Jahre, auf. Die Dreistigkeit des Betreibers ist allerdings noch steigerungsfähig. In den AGB behält er sich vor, das Portal unter anderen Domains laufen zu lassen (wenn er wieder mal verbrannt ist) und die Daten des Nutzers an Dritte weitergeben (verkaufen) zu können.
    Nun ist abzuwarten, wie sich das Unternehmen, DBP Verlag AG, im nächsten Schreiben tauft.

  2. Ich dachte ich hätte eine Rechnung übersehen und habe am 16.11.2014 folgende E-Mail an den Verlag geschrieben.

    Sehr geehrte Damen und Herren.

    Leider habe ich es versäumt den Betrag bis zum 05.11.2014 zu überweisen.
    Entstehen jetzt weitere Gebühren, etwa Mahngebühren?
    Welchen Betrag muß ich jetzt überweisen?

    Am 17.11.2014 wurde ich schon angerufen, ich könnte noch überweisen – auch ohne Mahngebühren. Selbst eine Ratenzahlung hat mir die nette Frau angeboten wenn es gerade nicht so gut ist! Nach einigen netten Worten fragte ich nach dem Ursprung für diese Rechnung. “Als Gewerbetreibender müßte ich im Branchenbuch stehen” daher diese Rechnung sagte Sie.
    Im Verlauf des Gesprächs wurde mir klar das hier etwas nicht stimmt und ich entdeckte das Wort “Eintragungsofferte”. Die Dame am Telefon hat mir bis dahin das ganze als Rechnung verkauft. So eine Sauerei !!! Beim Überweisen hätte ich es wohl spätestens bemerkt, weil keine Rechnungsnummer auf dem Schreiben zu finden ist. Wer nicht genau hinsieht ist in der Falle.

  3. Tim Dubiel sagt:

    Auch uns und unseren Kunden wurden die “getarnten Rechnungen” gesendet. Die Gesellschaft ist dabei nicht das einzige Unternehmen die solche Grauzonen ausnutzt. Meiner Meinung nach ist das Tarnen eines Angebots als Rechnung an der Grenze der Legalität.

    Es heißt wohl weiter genau lesen!

  4. v.Gerzymisch sagt:

    Ich finde es einfach unmöglich,das solchen
    Anbietern nicht das handwerk gelegt werden kann. Ich habe auch einen solchen brief erhalten. Ich zahle naturlich nichts. ich freue mich sogar,wenn kein eintrag erfolgt, weil falsch.

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