Doppelt Vorsicht bei “Grünen Anlagen”

/ 24.05.2017 / / 13

Gerade bei nachhaltigen Investitionen in “grüne Kapitalanlagen” können Gefahren drohen.Prokon, Green Planet & Co. lassen grüßen.Der Skandal um PROKON oder ganz aktuell die Green Planet AG ist für den Wiesbadener Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Joachim Cäsar-Preller nicht nur die Spitze der Eisberges, sondern auch der Beginn eine neuen Ära im Kapitalanlagebetrug: “Das Engagement in Öko-Beteiligungen fällt gerade Anlegern, die sonst eine natürliche Scheu vor einer Anlageberatung haben, sehr leicht, da sie das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun!”

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Dabei lauert nach Ansicht des Wiesbadener Experten für “Grüne Anlagen” gerade im Öko-Investment große Gefahr: “Die Anleger sind da recht gutgläubig und hinterfragen die wirtschaftlichen Zusammenhänge oft kaum!” Zu Cäsar-Prellers Mandanten gehören absolute Neulinge, die ohne wirklich gute Prüfung des Angebotes über 200.000 Euro in dubiosen Plantagen versenkt haben! Cäsar-Preller: “Rückblickend fällt es ihnen wie Schuppen von den Augen, aber zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung war da nur das gute Gefühl, das Richtige zu tun”.

Cäsar-Preller rät “Grüne Anlagen” noch intensiver prüfen zu lassen als die ohnehin schon ins Gerede gekommen Kapitalanlageformen wie offene Immobilienfonds oder geschlossene Anlagen wie z.B. Schiffsfonds: “Die schwarzen Vermittler-Schafe kennen ihre Opfer und wissen genau, wie sie im Gespräch mit motivierten Anlegern ein “Grünes Thema” zum Abschluss führen können. Besonders gefährlich ist eine Investition z.B. in Übersee-Plantagen auch dadurch, da über die eigentlichen Besitz- und Verantwortungsverhältnisse kaum Klarheit besteht und eins sicher ist: “Verlorenes Geld bleibt ohne erheblichen juristischen Aufwand auch verloren!”

Mehr Informationen: http://www.caesar-preller.de/aktuelles/artikel/anlegerschutz/

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