Anleger: Nichts verstanden, selber Schuld?

/ 24.05.2017 / / 19

Mit Finanzfragen beschäftigen sich Menschen ungern. Sie wenden sich an Fachleute bei der Bank ihres Vertrauens. Dabei vergessen sie oft, dass die Bank ein Wirtschaftsunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht ist. Das führt häufig zu bösen Enttäuschungen. Wichtig ist es also, Ideen, Vorschläge und Angebote der Bank immer kritisch zu hinterfragen. Verursacht das von der Bank empfohlene Produkt Verluste, wenden sich viele Kunden erneut an ihren früheren Kundenberater. Sie suchen verzweifelt nach Rat – sehen ihr Geld verschwinden. Dabei zeigt sich oft, dass der Kunde nicht ausreichend beraten wurde.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Wenn der Kundenbetreuer dann auf eine Falschberatung angesprochen wird, verweist er auf die bei der Beratung kurz durchgeblätterten Produktpräsentationen. Regelmäßig fällt der Satz: “Da steht doch alles drin.“ Viele Kunden sind verunsichert und erkennen: „Ich habe das Produkt überhaupt nicht verstanden“. Spätestens jetzt ist der Kundenberater nicht mehr der Partner an der Seite seiner Kunden.

Er ist Interessenvertreter seines Arbeitgebers (und von sich selbst). Wenn dann noch behauptet wird, den Gang zum Rechtsanwalt könne man sich sparen und formuliert: „…das kostet nur Geld und die Bank gewinnt eigentlich immer“, verlässt den Kunden gänzlich der Mut. Kunden in solchen Situationen machen sich oft Vorwürfe. Sie fragen sich, ob sie gierig waren oder zu dumm, um das Produkt zu verstehen. Schlussendlich werfen sie sich selbst vor, ihrer Bank vertraut zu haben. Dass der Kunde allerdings ein Recht auf eine für ihn optimale und vor allen Dingen transparente und verständliche Beratung hat, ist vielen nicht bekannt. Die demotivierenden Worte des Bankmitarbeiters sind dann doppelt missbrauchtes Vertrauen.

Hier weiter lesen

http://www.roessner.de/beratungspflicht-fuer-finanzprodukte

Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: bisher keine
Kategorien: Verbraucherschutz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Wir würden uns über Ihr Like sehr freuen!

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Marcel: Uns hat es nach 5 Jahren PayPal-Nutzung getroffen. Am 3. März hat uns PayPal geschrieben:...
  • Rolf Zuppinger: Hallo ist mir auch so passiert, nur habe ich bezahlt in der Hoffnung meine...
  • Armin: Wir haben noch einiges an Schrott Zuhause im Garten herumliegen und wollten diesen...
  • Udo Schmallenberg: Das verjährt leider Ende des Monats. Ist beim 3er ohnehin nicht so einfach. LG...
  • Erika Petersen: Guten Abend, könnten Sie mir sagen, ob es Sinn macht für meinen BMW, 3er Cabrio,...

Newsletter

Tragen Sie sich jetzt in unseren Newsletter ein und bleiben somit immer auf dem Laufendem

Kategorien

Für Anwälte

Interessierte Kooperationsanwälte senden ein Mail an info@verbraucherschutz.tv

Tel.: 0800 000 1961