Abgezockte Studenten – Commerzbank gibt bei Studienkrediten klein bei

/ 24.05.2017 / / 114

Der Aufschrei vor einigen Wochen war groß, als herauskam, dass die Commerzbank ihren Kunden mit Studienkrediten unfassbar teure Anschlussfinanzierungen angeboten hatte. Viele Studenten wollten das nicht hinnehmen und wandten sich an den Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Helge Petersen. Als er sich der Sache annahm und die Studentenfälle eine mediale Welle schlugen, geriet die Commerzbank enorm unter Druck.

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Jetzt haben alle Betroffenen neue Angebote erhalten, Petersen rät jedoch diese genau zu überprüfen: „Wir empfehlen mindestens die von uns verhandelten Konditionen anzunehmen: Die Commerzbank verzichtet vollständig auf die Überziehungszinsen von bis zu 18,44 Prozent und setzt für die Zeit der Verhandlungen die schriftlich kommunizierten Sollzinsen von 5,9 bis 4,9 Prozent an. Außerdem trägt sie gegebenenfalls die Hälfte der Rechtsanwaltskosten und es sind in Zukunft maximal 4,9 Prozent zu zahlen.“

Die Betroffenen hatten vor einiger Zeit noch bei der Dresdner Bank einen Studienkredit zu günstigen Konditionen abgeschlossen – als die Bank dann jedoch von der Commerzbank übernommen wurde, wollte diese mit den Studienkrediten nichts mehr zu tun haben. Die Kunden erhielten nach dem Auslaufen des Darlehens nicht rechtzeitig ein Angebot für eine Anschlussfinanzierung und sollten in der Zwischenzeit horrende Überziehungszinsen zahlen. Auch die Angebote selbst waren für die Studenten und Absolventen nicht bezahlbar: Ihre schlechte Bonität als Studierende oder Jobeinsteiger ließ die Zinsen für die Rückzahlung auf rund 10 Prozent steigen – im Laufe der Jahre hätten sie somit mehrere Tausend Euro an die Commerzbank zurückzahlen müssen.

Nach dem der Fachanwalt aus Kiel sich der Sache annahm und die Studentenfälle eine mediale Welle schlugen, setzte das die Commerzbank enorm unter Druck. Nach und nach haben mithilfe von Petersen nun fast alle Studenten ein annehmbares Vergleichsangebot und moderate Anschlussfinanzierungen erhalten. „Das Verhalten der Commerzbank in diesen Fällen war für uns überraschend – neben den alten wurden nun scheinbar auch die jungen und unerfahrenen Bankkunden in unnötige Kostenfallen geschickt“, so Petersen. „Es ist daher umso erfreulicher, dass die Commerzbank hier freiwillig in einer Vielzahl von Fällen eingelenkt hat und die Studenten und Absolventen nun ein akzeptables und bezahlbares Angebot erhalten haben.“

Weitere Informationen unter www.kanzlei-helge-petersen.de

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