FSE Platinum AG – Insolvenzverfahren eröffnet

/ 24.05.2017 / / 850

„Illusionen statt Immobilien?“ – Diese Frage stellen sich nicht nur Anleger der FSE Platinum AG, sondern auch die Verbraucherzentrale Hamburg, die in einem aktellen Pressebericht auf das eröffnete Insolvenzverfahren des Unternehmens hinweist und Anlegern erste Schritte zum Kapitalschutz empfiehlt. Wir zutieren: „Anfang November 2011 eröffnete das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren über die FSE Platinum AG, deren Kapitalanlagevermittler auch unter den Firmennamen Epeku AG, Eupek AG und Platinum AG auftraten. Die FSE Platinum AG hatte in der letzten Bilanz für 2009 noch ein Vermögen von zwei Millionen Euro ausgewiesen. Durch die regelmäßigen Zahlungen der Anleger dürften pro Jahr etwa 1,4 Millionen Euro eingenommen worden sein. Wir vermuten, dass „ein Griff in die Kasse“ Hintergrund für die jetzige Pleite ist.“

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Weiter rät die VZ Anlegern: „Verbraucher, die Genussrechte am Unternehmen erworben haben, müssen nun um Millionen Euro bangen – es droht der Totalverlust der Geldanlage. Falls auch Sie betroffen sind, müssen Sie jetzt schnell handeln! Widerrufen Sie gegenüber dem Insolvenzverwalter (Rechtsanwalt Karsten Tötter, Gertrudenstraße 3 in 20059 Hamburg) sofort alle Einzugsermächtigungen für die FSE Platinum AG und stellen Sie sämtliche Zahlungen an das Unternehmen ein. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge, um sicherzustellen, dass doch nicht einfach Geld von Ihrem Konto abgebucht wird. Vielleicht ist es sogar noch möglich, dass Ihre Bank die zuletzt abgebuchte Rate zurückholt. Um jeden Euro, der jetzt nicht mehr auf dem Konto von FSE Platinum landet, müssen Sie sich später keine Sorgen machen.“

Gegen den Finanzdienstleister ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft Hamburg. Um den Staatsanwälten deutlich zu machen, wie verheerend das Ausmaß des Schadens und der Täuschungsmanöver ist, mit denen FSE Platinum auf Kundenfang ging, empfehlen wir Ihnen, ebenfalls Strafanzeige zu stellen. Viele Anleger wurden mit Faltblättern geworben, deren Versprechen in eklatantem Widerspruch zu den deutlichen Risikohinweisen im Emissionsprospekt standen.

Die Verbraucherzentrale warnt schon seit Jahren vor Anlagen in Genussrechte dieses Unternehmens. Sie gehören auch zu den Geschädigten und wissen nicht, was Sie jetzt tun sollen? Kontakt zur VZ: Rufen Sie uns Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 18 Uhr an – unter Tel. 09001 77 54 42 (1,50 € aus dem dt. Festnetz, mobil mehr). Wenn Sie persönlich mit Ihren Unterlagen vorbeischauen möchten, vereinbaren Sie einfach einen Termin unter Tel. (040) 24 832-107 oder termine@vzhh.de.

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Kategorien: Verbraucherschutz
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