facebook-Spam – Was tun?

/ 04.11.2011 / / 150

Immer wieder fällt man gern drauf rein: Gute Freunde laden in facebook zum Besuch irgendwelcher Links ein, wollen interessante Fotos zeigen oder berichten, wer das eigene facebook-Profil heute schon besucht hat. Kurzum: Meldungen dieser Art sind immer facebook-Spam – oder zumindest meistens. Bei den Fällen, in denen es sich um echte Nachrichten handelt schadet es auch nichts, sich vorher zu vergewissern, bevor man irgendwo drauf klickt. Anbei einmal ein paar Regeln zum Umgang mit facebook-Spam.

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Ist die Antivirus-Software aktuell? Viren sind erst zu nehmende Bedrohungen und moderne Virenschutz-Software erkennt auch die Gefahren, die bei facebook lauern. Ist das System schon infiziert, dann bitte nach passenden “removal-Tools” googlen und Online-Scans durchführen.

Online-Tools wie das Browser Plugin von WOT (Web Of Trust) helfen, schädliche Linke zu erkennen, oder zumindest auf mögliche Gefahren hinzuweisen, denn es markiert tendentiell mit Schädlingen infioztierte Links. Quelle für den Download: www.mywot.com/. Das Plugin markiert übrigens auch in der Googlesuche schädliche Links.

Grundsätzlich ist Vorsicht geboten, wenn die Aufrufe sehr allgemein formuliert sind. Also ein Text wie “Erinnert ihr euch an das Foto?” ist mit 100 % Sicherheit die Einladung zum facebook-Pishing. Wer hier klickt wird im nächsten Schritt aufgefordert, sich neu anzumelden. Wer in facebook angemeldet chattet und aufgefordert wird, sich neu anzumelden, steckt in jedem Fall schon in der Falle. Merke: Im angemeldeten Zustand niemals Aufforderungen folgen, sich nochmals anzumelden.

Die neue Anmeldung landet bei den Virenprogrammierern, die damit nicht nur Zugang zum facebook-Profil des Nutzers haben, sondern auch grundsätzlich das verwendete Passwort für andere Anwendungen testen können. Daher sollte das facebook-Passwort niemals auch für andere Anwendungen genutzt werden.

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Ein Kommentar zu “facebook-Spam – Was tun?”

  1. trebax sagt:

    Gerade heute hat sich eine Freundin mit einem Facebook-Virus infiziert. Ist man erstmal infiziert werden Gruppennachrichten in massenhaft an alle Freunde verschickt, diese können zwar die Unterhaltung verlassen, jedoch kommen dann weitere Nachrichten.

    Ich schätze wer auf den Links innerhalb dieser Nachrichten folgt gerät ebenfalls in Gefahr infiziert zu werden und bringt über den eingenen Rechner ja seine gesamten Daten in gefahr (Bankleitzahl, Kontonummer).

    Als Lösung der nervenden Nachrichten habe ich meine Freundin vorerst bis sie das Problem behoben hat aus meiner Freundesliste entfernt. Normalerweise reagiert nach einer gewissen Zeit auch Facebook selbst und sperrt das infizierte Konto.

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