Österreich stoppt Branchendienst-Abzocke

/ 24.07.2011 / / 46

Die auch in Deutschland immer wieder ungern empfangenen Werbebriefe zur Aufnahme in lokale Branchenverzeichnisse gehören im Nachbarland Österreich der Vergangenheit an, Der Oberste Gerichtshof (OGH) korrigierte jetzt eine eigene Entscheidung und kam nach neuerlicher Prüfung zum Schluss, dass Werbebriefe nicht den Eindruck vermitteln dürfen, es handele sich um eine Überprüfungsanfrage eines bereits bestehenden Eintrags.

Werbeformulare müssen unmissverständlich und grafisch deutlich darauf hinweisen, dass es sich lediglich um ein Vertragsangebot handelt. Der vom Schutzverband gegen den unlauteren Wettbewerb verklagte Anbieter muss seine Angebote sofort einstellen, bereits versendete Rechnungen dürfen nicht eingefordert werden.

Share on FacebookShare on Google+
Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv koopieriert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälte auch aus Ihrer Region.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Hier richtig kündigen



Mit Hilfe der Vorlagen unseres Kooperationpartners sepastop.eu finden Sie immer die richtige Kündigungsvorlage.

Aktuelle Kommentare

  • Redaktion: Was hat denn der Staat damit zu tun? Der Mensch ist entweder gut oder schlecht. Die...
  • Dümmler: am meisten staune ich, dass es noch Menschen gibt, die sich über solche Praktiken...
  • Dwayne: Der Server von dem die Emails aus verschickt werden steht bei Hetzner. Ich habe eben mal...
  • WAGNER: Hallo, habe auch eine Mail bekommen, ob nun in Lettland oder in Deutschland die...
  • Redaktion: Du wirst sehen was passiert. Ich hab zigtausende euros für diesbezügliche...