kino.to nicht mehr online – Verantwortliche verhaftet

/ 09.06.2011 / / 150

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden einen entscheidenden Schlag gegen das Portal kino.to koordiniert. Es wurden 13 Mitverantwortliche für das Film-Portal kino.to wegen Vergehen gegen das Urheberschutzgesetz festgenommen und die Staatsanwaltschaft wird wohl Anklage erheben. Nach eigenen Aussagen der Betreiber sollen bis zu 4 Millionen User täglich kino.to besucht haben, um hier Links auf Filmangebote zu nutzen, die die eigentliche Urheberschutzverletzung darstellen. kino.to hatte sich bislang immer nur als reine Linkliste ohne die Verantwortlichkeit für die illegalen Inhalte bezeichnet. Ermittelt wird nun wegen des Verdachtes auf Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Hier einen Rechtsanwalt zu diesem Thema finden

Verbraucherschutz.tv kooperiert deutschlandweit mit vielen kompetenten Rechtsanwälten auch aus Ihrer Region. Sie sind Anwalt und möchten hier veröffentlichen? Bitte Mail an usch@talking-text.de

Die Seite selbst ist seit dem 8. Juni 2011 nicht mehr erreichbar. Im Nachbarland Österreich waren erst letzte Woche Provider per einstweiliger Verfügung gezwungen worden, kino.to bzw. abzustellen. Nach der Polizeiaktion veröffentlichte die Polizei auf kino.to den Hinweis auf die Verhaftung, aber auch darauf, dass illegale Nutzung verfolgt wird. Es ist davon auszugehen, dass bei den Hausdurchsuchungen einiges an Material gefunden wurde, das nun auf der Suche nach nachweisbaren Urheberschutzverletzungen von kino.to-Nutzern durchgearbeitet werden wird.

Aus Sicht des Verbraucherschutzes kann man froh sein, dass mit kino.to auch eine Plattform aus dem Netz verschwindet, die immer gern Angebote der bekannten Abofallen beworben hat.

Die Polizei veröffentlichte folgenden Hinweis:

Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin:

Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.

Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen

Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

Es darf mit Spannung erwartet werden, wie man mit diesen vermeintlich straffällig gewordenen Internetnutzern umgehen möchte. kino.to war insbesondere Lieblingsseite von Kindern und Jugendlichen.

Share on FacebookShare on Google+
Alternative Text
Kommentare / Anzahl der Kommentare: 2 Kommentare
Kategorien: kino.to Schlagwörter:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bisher noch keine Bewertung)
Loading...

2 Kommentare zu “kino.to nicht mehr online – Verantwortliche verhaftet”

  1. Patrick sagt:

    lt. dem Radio Sender Eins Live sind es am Tag 4 Mio. Benutzer gewesen. Pro Monat also ca. 120 Mio.

    Bei 39 Mio Haushalten in Deutschland bin ich gespannt wie sie dagegen vorgehen wollen.

    Aber wie kann man sich Verhalten wenn man Post bekommt?

  2. sumse sagt:

    Weiß man denn schon, wie man gegen die Benutzer von kino.to vorgehen will? Das müssen ja Millionen sein…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.

Erfahrungen & Bewertungen zu Udo Schmallenberg



Aktuelle Kommentare

  • Redaktion: Also ich bin kein Anwalt, aber mein gesunder Menschenverstand (!) sagt mir, dass du...
  • Claudia Muir: Bei uns sieht es so aus: Wir haben den Wagen im Oktober bestellt, Auslieferung war...
  • O.N.: ich habe hier mal eine Frage in der Hoffnung das ich eine verwertbare Antwort bekomme. Wann...
  • Andreas Rickert: Nun bislang ging es um Neubestellungen. Ich habe mir Anfang Dezember 17 einen...
  • Redaktion: Na wenn sie Schadstoffwerte Ihnen egal sind haben Sie vor Gericht wenig Chancen, denn...