99downloads – wie lange noch?

/ 24.05.2017 / / 25

Nachdem unbekannte Cyberstalker die Mail-Adresse von verbraucherschutz.tv missbraucht haben, um eine unbeteiligte Person für den Service 99downloads.de anzumelden, kam jetzt die erste Rechnung. Dies obwohl, so verbraucherschutz.tv-Herausgeber Udo Schmallenberg “die Bestätigungsmail garantiert nicht angeklickt wurde und auch der Service nicht genutzt wurde!” Zugangsdaten waren völlig unaufgefordert zugesendet worden, von Kosten ist in diesen Mails nie die Rede.

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Und weiter: “Ich möchte nicht wissen, wie viele Internetuser diesen Rechnungen Folge leisten ohne den Vertrag für diesen Nutzlosservice überhaupt jemals bestätigt zu haben!” Wie die Szene berichtet wird offensichtlich auch gegen die Geldeintreiber von 99downloads und opendownload.de ermittelt, da diese etwas den überblick beim Versenden von Mahnungen verloren haben und immer öfter Kunden und verwechseln. Dies, so die ermittelnde Schwerpunktstaatsanwaltschaft, könne nur passieren, wenn Adressen “gekauft” werden, da beide Betreiberfirmen zumindest offiziell nicht zusammenarbeiten.

Für den Betreiber von verbraucherschutz.tv wird die Posse um 99downloads immer grotesker: “Unser System lässt sich von 21-jährigen Jungunternehmern an der Nase herumführen und das in einem Umfang, der Normalverdienern den Atem stocken lässt: “Kinder zocken Kindern, Jugendlichen und Arbeitslosen die letzten Cents ab und niemand aber auch wirklich niemand versucht, diesen Irrsinn zu stoppen!” Zwar hört man immer wieder von Polizei- oder Staatsanwaltsermittlungen – die Opfer aber stehen alleine da.

verbraucherschutz.tv ist mit über 100.000 Klicks auf 99downloadsthemen und rund 1000 registrierten Diskussionsteilnehmern das führende Opferforum für 99downloads-Geschädigte.

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Kommentare / Anzahl der Kommentare: 3 Kommentare
Kategorien: Verbraucherschutz
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3 Kommentare zu “99downloads – wie lange noch?”

  1. reni sagt:

    habe diese mail bekommen.immer noch ruhig bleiben?

    bekanntlich vertreten wir die Firma Belleros Premium Media Limited, Hamburg. Bedauerlicherweise haben Sie zu unserer großen Verwunderung nicht auf unsere bisherigen Mahnungen und Kontaktaufnahmen adäquat reagiert und keine Zahlungen geleistet. Noch immer besteht die Forderung aus Ihrer Inanspruchnahme von 99downloads.de.

    Wir haben unserer Mandantin nunmehr empfohlen, das gerichtliche Verfahren zur Titulierung der Forderung unter Aktenzeichen xxxxx einzuleiten.

    Unsere Prozessabteilung wird im Falle der erfolgreichen Titulierung der Forderung die Pfändung von Bankkonten sowie die Pfändung von Lohn und Gehalt bei Ihrem Arbeitgeber erwirken.

    Letztmals außergerichtlich weisen wir darauf hin, das unsere Mandantschaft nicht auf die Ihnen bekannte Forderung verzichtet und sich vorbehält, alle rechtlichen Möglichkeiten der Beitreibung dieser Forderung in Anspruch zu nehmen.

    Um diese für beide Seiten unangenehme und insbesondere für Ihre Seite mit Kosten verbundene weitere Bearbeitung der Forderungssache zu vermeiden, geben wir Ihnen letztmalig die Möglichkeit, die Forderung in Höhe von

    110,29 Euro, bis spätestens 05.08.2009 auf unser Konto

    Kontoverbindung: Postbank AG

    Konto Nr.: 93 12 09
    BLZ: 20010020

    Bei EU-Überweisungen: IBAN DE17200100200000931209 – BIC PBNKDEFF

    unter Angabe des o.g. Aktenzeichens auszugleichen.

    Sollten Sie den fälligen Betrag erst nach Fristablauf oder nur in angemessenen Raten bezahlen können, bitten wir uns dies entweder per Email oder schriftlich, gerne auch per Fax, mitzuteilen. Wir können Ihnen in ihrem eigenen Interesse nur dringend raten, sich umgehend mit uns in Verbindung zu setzen.

    Für den Fall das Sie den ausstehenden Betrag bereits überwiesen haben, können Sie dieses Schreiben als gegenstandslos betrachten.

    Für Rückfragen erreichen Sie unsere Inkassoabteilung unter +49 1805 44510 – 0 oder
    per Fax unter der Rufnummer +49 1805 44510 – 09 (0,14 ? / Min. aus dem Festnetz; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen, QuestNet)


    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Sch
    Rechtsanwaltskanzlei Sch
    Admin

    Ja klar wird eine Forderung legaler oder gerechter nur weil der Ton des Anwalts bedrohlicher wird??

    ……………………………….

  2. DatLicht sagt:

    Eine Ergänzung dazu, die ich auf meine Anfrage vom Verbraucherschutzministerium erhielt, möchte ich der Community hier nicht vorenthalten:

    Gegen Spam-Mails kann man rechtlich vorgehen und sich beschweren! Es gibt vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft eco eine Seite, auf der man sich über Spam beschweren kann:
    http://www.internet-beschwerdestelle.de/beschwerde/einreichen/spam/index.htm

    Dieser wird, so das Ministerium, den Vorgang prüfen und den Betreibern eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zusenden. Im Fall der Nichtunterzeichnung (wovon ich bei diesen Nutzlosanbietern ausgehe) wird der Klageweg beschritten.

    Wer also Mails von Nutzlos-Anbietern erhält, obwohl er sich definitiv nie dort angemeldet hat und dagegen vorgehen will, sollte sich auf der o.g. URL mal schlau machen.

  3. DatLicht sagt:

    LOL genau _diesen_ Sachverhalt kann ich bestätigen. Auf einem Postfach mit ca. 500 E-Mail Adressen läuft jede Woche Schrott auf, ohne dass ich diese bestätige, geschweige denn dem Empfang überhaupt zugestimmt hätte. Die Rechnungen und Mahnungen und der ganze Schrott kommen trotzdem, das interessiert die gar nicht, wem diese Mail-Adresse überhaupt gehört.

    Da diese Heinis offensichtlich nicht an einer Klärung von Sachverhalten interessiert sind sondern einem einfach nur auf den Sack gehen wollen, habe ich mir jetzt einen Sofort-Löschen-Filter eingerichtet und fertig ist.

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