Kriminalitätsbekämpfung im Internet

/ 24.05.2017 / / 189

“Die Anreise eines Täters aus dem europäischen Ausland, um in der Bundesrepublik eine Schutzgelderpressung durchzuführen dauert klassisch 1 bis 2 Stunden Flugzeit oder den Bruchteil einer Sekunde durch einen Klick im Internet”, gibt der Vorsitzende des Bund Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, ein Beispiel für veränderte Formen von Kriminalität durch die Nutzung des Internets.

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Kriminalität ist allgegenwärtig und überall. Deshalb ist es absolut unrealistisch, dass bei ca. 42 Millionen Internetnutzern in der Bundesrepublik Deutschland, laut Zählweise der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), lediglich 60.000 Straftaten im Internet stattgefunden haben sollen. Es deutet eher darauf hin, dass Internetnutzer nicht anzeigen oder gar nicht wissen, dass sie Opfer von Straftaten im Internet wurden und die Kriminalpolizei Straftaten im Internet nicht entdeckt.

Wir müssen uns der neuen Dimension von Kriminalität im virtuellen Internet von Cyberstalking und Identitätsklau bis Handel mit Kinderpornografie annehmen und die “kriminalistischen Werkzeuge” für die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr den neuen Kriminalitätsformen anpassen.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert hierzu eine internationale Vereinbarung zur Bekämpfung der Internetkriminalität, quasi eine StPO fürs Internet, zudem echte Online-Polizeiwachen, die tatsächlich sofort reagieren und nicht nur als Formularschrank fungieren, zusätzlich kriminalistisch und technisch geschultes Personal, den Cybercop für Internetermittlungen bei der Kriminalpolizei und letztlich die Einrichtung eines Notruf 110 im Internet (der Bund Deutscher Kriminalbeamter wird heute auf dem Deutschen Präventionstag das Projekt “web patrol” vorstellen).

“Wenn der Schutz vor Straftaten und Kriminalitätsbekämpfung im Internet in Zukunft wirksam sein soll, brauchen wir sofort einen rechtlichen, technischen und personellen Upgrade bei der Kripo auf 2.0”, fasst der Chef des Bund Deutscher Kriminalbeamter, Klaus Jansen, in Anlehnung an die Internetgeneration Web 2.0, die Forderungen der Kriminalisten zusammen.

Rückfragen bitte an:

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK)
Pressesprecher
Bernd Carstensen
Telefon: 0700 235 10 000
E-Mail: presse(at)bdk.de
http://www.bdk.de/

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