Abschlussgebühr bei Bausparvertrag

/ 28.05.2008 / / 941

Bausparkassen verrechnen bei jedem Vertragsabschluss eine Gebühr von bis zu 500 Euro – Verbraucherschützer – allen voran die NRW-Zentrale – halten das für Abzocke und ziehen vor Gericht.

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Deutschlands größte Verbraucherzentrale setzt sich gegen die Gebühren der Bausparkassen zur Wehr. Mit Abmahnungen gegen drei ausgewählte Institute wolle man die Gebührenpraxis der Branche insgesamt kippen, kündigte der Chef der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Klaus Müller, an.

NRW-Verbraucherschützer halten die Abschluss- und Darlehensgebühren der Bausparkassen für rechtswidrig. Die Millionen Bausparer sollten ihre Ansprüche, die sich auf mehrere Milliarden Euro summierten, jetzt geltend machen.

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6 Kommentare zu “Abschlussgebühr bei Bausparvertrag”

  1. Manfred Winzinger sagt:

    Ich habe gerade zwei 50.000 Euro Bausparer abgeschlossen und jeweils 1,6% Abschlußgebühr bezahlt.
    Es wurde eigentlich so getan, als ob dies die erste Einzahlung auf das Bausparkonto sei – erst jetzt bemerkte ich, dass das Geld verloren ist.
    800 Euro für die Anlage eines „Sparbuchs mit Niedrigverzinsung“ für die Bausparkasse. Elends lange Laufzeiten. Welch ein Geschäft?

    Ich frage mich, ob Alle um mich herum verrückt sind, so etwas zuzulassen. Mit einer Aufwandsentschädigung hat das nichts zu tun.

    Unsere Richter sind genauso korrumpiert wie unsere Politiker – und Ihr schaut alle zu.

    Sollte mir versehentlich nochmal jemand einen Bausparer anbieten, dann entferne ich ihm alle seine Schneidezähne.
    Danke Deutschland – 40 Jahre Betrug und jeder schaut zu.

  2. mike sagt:

    hallo liebe leute.ich habe ein problem mit unserem bausparvertrag und hoffe jemand weiss hier rat….
    also.wir haben einen vertrag um eine bausparsummer von 93.000 euro abgeschlossen.die abschlussprämie betrug dementsprechend 930 euro,welche wir auch bezahlt haben.
    jetzt berichtete unser vertreter das es für uns das beste wäre wenn wir die reitserförderung mit in den bausparvertrag fliessen lassen würden.das problem an der sache sollte sein das wir das konto wofür wir schon bezahlt haben nicht mehr bräuchten,stattdessen bräuchten wir jetzt 2 neuie bausparkonten um für mich und für meine frau die riesterförderung überhaupt in anspruch nehmen zu können.für die beiden neuen konten würden theoretisch 650 euro anfalenn.die,meint der gute mensch,schenkt er uns.so das wir jetzt quasi die differenz zum anderen bausparkonto von 180 euro verschenkt haben.
    ist das rechtens?warum muss man 2 konten besitzen um die förderungen zu kriegen?warum kann man nicht das alte nehmen?
    ich möchte gerne in 10 jahren ein haus bauen.und nun bin ich total verunsichert was diese ganze bauspargeschichte angeht.
    hoffe das jemand einen guten rat hat.
    vielen dank schon mal im voraus.
    lieben gruß mike

  3. goldschatz sagt:

    Hallo,
    ich hab mir zu diesem Thema auch meine Gedanken gemacht und sehe ein das einem Unternehmen hier natürlich Verwaltungskosten anfallen. NUR lege ich bei diesem UN (anders als bei oben erwähnten Autokauf) mein Geld an und erhalte einen festgelegten Zinssatz hierfür! Das Bauspar UN jedoch erwirtschaftet mit meinem Geld weit höhere Gewinne als es an mich ausschüttet und DESWEGEN bin ich gegen die Erhebung einer Abschlussgebühr! Zumal diese meiner Meinung nach ohnehin total überhöht sind.
    Ich habe meinen Bausparvertrag über meine Bank abgeschlossen. Da hatte der Vermittler keinen großen Aufwand mit. Vertrag aus dem Schrank nehmen, ausfüllen, abzeichnen weiterreichen. Irgend ein Datentypist gibt das ganze dann ins System ein und das wars im Großen und Ganzen den abgebucht wird über Einzugsermächtigung! ich bin der Meinung dass dieser Aufwand keine 500€ (in meinem Fall) Abschlussgebühren rechtfertigt! Die Finanz UN erwirtschaften mehr als sie ausschütten und von diesen Gewinnen sollen doch dann bitteschön auch sämtliche Kosten gedeckt werden!

  4. TLenz sagt:

    Hallo,

    ich habe mir darüber auch mal so meine Gedanken gemacht und bin bei der Aussage zu den Abschluß- sowie Darlehensgebührern zweierlei Meinungen.

    A. Klar sind es Kosten die Anfallen und für die Verbraucher als Nachteile zu definieren sind.

    B. Sind diese Kosten doch überall enthalten.
    Und es ist immer die Frage für mich, „warum“ schließe ich was ab. (sprich welches Ziel will ich damit erfüllen/verfolgen?)

    Z.B. Gehen Sie doch mal zu einer Bank und beantragen einen Ratenkredit. Hier stehen zu 90% überall Bearbeitungsgebühren von 1-3% drauf. Das sind auch nichts anderes wie die Abschluss- bzw. Darlehensgebühren bei Bausparkassen.

    Oder gehen sie ein Auto/Fernseher/ oder was auch immer kaufen, sogar an der Tankstelle.

    Der unterschied, so sehe ich es, ist nur das beim Autokauf/Fernseher kauf oder an der Tankstelle nicht ausgewiesen wird, was hoch die Gebühren sind.

    Ich habe noch keinen Verkäufer eines Autohauses gesehen, der mir ausgewiesen hat, was die Gebühren/Provisionen beim erwerb des Autos sind.

    Nehmen wir z.b. mal eine Lebensversicherung (egal welche Art. (Kapitalleben oder Fondsgebunden) bei beiden zahlt der Kunde in den ersten 1-2 Jahren die Abschlussgebühren/Verwaltungskosten/Provisionen und nirgends ist / wird dies ausgewiesen, ausser ein Kunde schaut sich detailiert die Rückkaufswerte an. Hier kann man darauf dann schliesen, wie hoch die Gebühren ca. sind (aber auch nicht genau).

    Darum bin ich der Meinung, lieber einen Bausparvertrag, bei dem ich vom ersten Tag an die Gebühren genau und detailiert nachgewiesen bekomme wie ein anderes Produckt, wo die Kosten und Gebühren irgendwo versteckt sind und der Kunde diese nicht mal nachvollziehen kann.

    Auch wie in Fachzeitschriften dargelegt, handelt es ich bei den Abschlussgebühren über so genannte Vertriebskosten. Da kommt mir dann nur ein Bedanke, sollen Bausparkassenberater die die Kunden im Bereich der Baufinanzierung beraten, ein für die Kunden passendes Konzept aufstellen, damit dieser in die eigenen 4 Wände kommen kann, zukünftig umsonst arbeiten?

    Die einzigste alternative hierzu ist, die Darlehenszinsen anzuheben und die so genannten „Vertriebskosten“ über höhere Zinsen einzusammeln.

    Ich kenne keinen der umsonst Arbeiten würde, egal in welcher Branche er tätig ist.

    Daher bin ich wie oben geschrieben bei diesem Thema zweierleier Meinung.

    Pro und Kontra sollte man doch dann über alle Produkte vergleichen um sicher zu sein, das die Abschlussgebühren/Darlezensgebühren auch wirklich der Ausschlaggebende Punkt ist.

    Ich könnte ja jetzt noch eine Beispiel Rechnung anhand meiner eigenen Baufinanzierung machen, was es bedeutet, lieber die „Einmalgebühren“ für Darlehen / BAusparverträge zu bezahlen, oder diese über höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum zu bezahlen.

    Meine Tendenz geht hier klar in die Richtung, lieber 1x Gebühren bevor ich monatlich über 10 Jahre oder sogar länger die Gebühren verteilen muss und dadurch eine deutlich höhere Rate zu zaheln habe.

  5. Peter sagt:

    Das finde ich Gut das mal dagegen vorgegangen werden sollte,diese Gebühren zu verlangen.
    Ich soll für einen Neuen Abschluss , 610.- Euro !!!Anschlussgebühr bezahlen.

  6. G. Schmitz sagt:

    Ich bin dem Rat des Verbraucherschutzes gefolgt und habe den vorgegebenen Musterbrief an meine Bausparkasse geschickt mit der Aufforderung meine Abschlussgebühren zu stornieren und das Konto ohne Abschlussgebühren von Beginn an neu abzurechnen. Meine Bausparkasse lehnt dies mit der Begründung ab, dass das Urteil des BGHs eine Klausel bezüglich der Gebühren für die Benachrichtigung der Nichteinlösung von Schecks, Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträgen betraf und sich mit der Frage der Rechtmäßigkeit von Abschlussgebühren bei Bausparverträgen bisher nicht beschäftigt habe. Hierzu existiere keine höchstrichterliche Entscheidung.

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