Archiv fü September 2011



BGH verhandelt Euroweb-Revisionen

Eingestellt am Mittwoch, 28. September 2011

Viele Hotels und weitere Gewerbetreibende von der Boutique über das Nagelstudio bis zum Weinhändler haben sich in der Vergangenheit über Verträge der Firma Euroweb GmbH aus Düsseldorf geärgert. Manche zahlten mit Ärger im Bauch die Rechnung, andere klagten. Die Verfahren sind mittlerweile weit gereist. Selbst der Bundesgerichtshof befasst sich aktuell mit insgesamt 5 Revisionen aus Verfahren vor Oberlandesgerichten. [mehr lesen →]

Lehman-Opfer verlieren: HASPA muss keinen Schadensersatz leisten

Eingestellt am Dienstag, 27. September 2011

Erstmals hat jetzt der Bundesgerichtshof als höchstrichterliche Instanz die Schadensersatzklagen von Lehman-Anlegern abgewiesen und festgestellt: Die klagenden Anleger waren beim Kauf von Anteilen der Bank Lehman Brothers von den Beratern der Hamburger Sparkasse (HASPA) nicht falsch beraten worden. Auf Versäumnisse bei der Anlageberatung hatten die Kläger vor LG und OLG hingewiesen und ihren Schadensersatzanspruch u.a. darauf begründet, dass die Berater ihre Kunden nicht oder falsch über ihre Gewinnmarge oder ihre Doppelrolle als Verkäuferin und Beraterin aufgeklärt hatten. Nach Meinung der Kläger hätten Berater mitteilen müssen, dass die Lehman-Papiere durch kein Einlagensicherungssystem abgesichert waren. [mehr lesen →]

chapso.de

Eingestellt am Montag, 26. September 2011

Aktuell: Offensichtlich verzichtet chapso.de auf die Durchsetzung der umstrittenen Forderung. Entsprechende Info am Ende des Beitrags.

Wir bekommen gerade im fast im Minutentakt Anfragen bezüglich des Homepage- und Bloganbieters chapso.de hinein. In allen Fällen hatten User das Angebot “Gratis-Homepage” angenommen und dazu auch die e-Mail-Adresse bestätigt. An diese bestätigten Adresse wurden dann später Newsletter gesendet mit dem Hinweis, dass sich das Gratis-Paket in einen Bezahldienst (5 Euro pro Monat) wandelt, wenn man nicht innerhalb einer 14-Tage-Frist schriftlich kündigt. [mehr lesen →]

Schadensersatz Commerzbank und Dresdner Bank

Eingestellt am Montag, 26. September 2011

Berater von Commerzbank und Dresdner Bank haben in der Vergangenheit zahlreiche Fonds, Zertifikate und sonstige Anlagen vermittelt – nicht immer mit den von den Anlegern erhofften Ergebnissen. Heute müssen sich viele Berater den Vorwurf gefallen lassen, die Beratung nicht immer ganz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und sonstiger Bestimmungen vorgenommen zu haben. Darauf können Anleger sich bei Schadensersatzforderungen berufen, wobei aber nicht vergessen werden darf, dass Ende 2011 für viele solcher Ansprüche gegen Commerzbank und Dresdner Bank Verjährungsfristen ablaufen und die Verjahrung droht. [mehr lesen →]

Vertrag geplatzt – Maklerprovision trotzdem fällig

Eingestellt am Montag, 26. September 2011

Kaufvertrag geplatzt – Maklerprovision trotzdem fällig

Gemäß einem Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz (Aktenzeichen: 2 U 335/10) hat ein Makler auch dann Anspruch auf seine Provision, wenn der Kauf eines Grundstücks nach Abschluss des Kaufvertrages noch platzt. [mehr lesen →]

Kurzes Hotelbett ist ein Reisemangel

Eingestellt am Montag, 26. September 2011

Ein kurzes Hotelbett kann als Reisemangel geltend gemacht werden, reicht jedoch als Grund nicht aus, den Reisevertrag zu kündigen. So hat das Landgericht Hamburg in einem Fall entschieden (Aktenzeichen: 318 S 209/09). [mehr lesen →]

Das neue anlegerschutz.tv

Eingestellt am Montag, 19. September 2011

Als Partnerportal von www.anlegerschutz.tv freuen wir uns ganz besonders, unsere Leser auf die “Rundumerneuerung” des Dachportals www.sharemagazin.de hinweisen zu dürfen. Das neue Onlineportal hat unter anderem diverse juristische Schwerpunktbereiche wie Anlegerschutz, Familienrecht, Sozialrecht, Steuerrecht etc. im Focus und soll insbesondere Anwälten die Möglichkeit geben, sich mit individuell suchmaschinenoptimierten Profilen und Beiträgen neuen Mandanten zu empfehlen. [mehr lesen →]

Lehman-Opfer siegt vor Gericht: Naspa zu Schadensersatz verurteilt

Eingestellt am Sonntag, 18. September 2011

Wer seinen Schadensersatzanspruch gegen eine Anlageberater allein auf eine Falschberatung fußt, der muss wissen, dass hier eine Verjährungsfrist von drei Jahren greift. Daraus aber abzuleiten, dass Schadensersatz generell nur taggenau drei Jahre nach der falschen Beratung einforderbar ist, hält der Wiesbadener Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Joachim Cäsar-Preller für zu kurz gesprungen. [mehr lesen →]