Trend Micro steigt gegen opendownload.de in den Ring

Der Security-Anbieter Trend Micro warnt Verbraucher vor Internet-Abzockern, die für das Herunterladen kostenloser Software, so genannter Freeware, unrechtmäßig Gebühren verlangen. Ein Beispiel für diese unlautere Geschäftspraxis ist die bereits einschlägig bekannte Firma Content Services Ltd., die unter anderem die Internetseite opendownload.de betreibt. User, die dort eine Software herunterladen und sich zu diesem Zweck auf der Seite registrieren müssen, schließen meistens ohne es zu merken einen Vertrag mit der Firma und erhalten zu ihrer Überraschung eine saftige Rechnung.

Auf opendownload.de sowie hijack-this.de wurde bis vor kurzem auch die kostenlose Trend Micro-Software “HijackThis” widerrechtlich im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements angeboten. Mittlerweile hat Trend Micro eine einstweilige Verfügung gegen die Firma Content Services Ltd. erwirkt und versucht in einem weiteren Schritt, hijack-this.de ganz vom Netz nehmen zu lassen. Mit diesen Maßnahmen möchte Trend Micro sicher stellen, dass die Software “HijackThis” den Kunden auch weiterhin ausschließlich kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Trend Micro rät Verbrauchern, die Webseiten genauestens zu prüfen, von denen sie kostenlose Software herunterladen wollen. Im Zweifelsfall sollten sie von dem beabsichtigten Download Abstand nehmen. Handelt es sich bei der Software um ein kostenfreies Angebot eines Herstellers, ist es am sichersten, diese von einer offiziellen Webseite des Anbieters selbst zu beziehen.

Quelle: PresseBox.de


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3 Antworten auf “Trend Micro steigt gegen opendownload.de in den Ring”

  1. Hallo Karin,

    Widerruf per Einschreiben mit Rückantwort.
    Entsprechende Vordrucke findest du bei den Verbraucherzentralen.

    Auf keinem Fall bezahlen.

    Die werden dir noch Mahnungen schicken. Gegebenenfalls wird sich auch ein Inkassobüro melden.

    Nach dem du den Vertrag widersprochen hast, solltest du auf etwaige Mails nicht mehr reagieren.

    Erst wenn vom Gericht ein Schreiben kommt (kommt zu 100% nicht vor) must du reagieren.

    Da die Betreiber, dieser Nutzlosseiten, eine Forderung haben, müssten Sie dich Verklagen und vor Gericht beweisen das Sie mit dir einen rechtsgültigen Vertrag haben.

    Das wird schwer für die Brüder.

    Also, Kopf hoch und durch.

    Gruß

  2. Genau das ist mir passiert. Am 11.06. bin ich bei open-download auf die Seite gekommen weil ich antivir gesucht habe und jetzt habe ich eine Rechnung über EUR 96,00 und eine Bindung für 2 Jahre. In den von mir akzeptierten AGB wurde auf einen Widerruf verzichtet. Was ist nun zu tun?
    Der Ausschluß in den AGB´s ist doch gesetzlich unzulässig. Reicht es aus, alles zurück zu mailen oder sollte ich den schriftlichen Widerruf per Einschreiben senden oder gar nicht reagieren?
    Im übrigen stimme ich der Auffassung von Carsten uneingeschränkt zu.

  3. Ich habe das Problem auf meiner Webseite, wo ich Werbenetzwerke schalte, die automatisch Ihre Werbepartner auf meine Webseite einbinden. Dort werden auch immer diese Abzocker-Downloadportale geschaltet. Am Anfang habe ich mir noch die Mühe gemacht, diese rauszuschmeissen, aber die kommen hinterher wie die Fliegen unter immer neuen Domains. Mittlerweile habe ich es aufgegeben. Es ist auch eigentlich eine Sache der Politik, seine Bürger vor solchen Verträgen zu schützen. Eigentlich dürfte man ohne Unterschrift an keinen Vertrag gebunden sein dürfen. Dann wäre das ganze Thema mit Abofallen, oder Telefonspam usw.. hinfällig.

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